GeSeKo-Map –
Gesunde Senioren-Ernährung in der Kommune
Eine Ideenplattform für Entscheidungsträger und Multiplikatoren auf kommunaler Ebene
Eine Ideenplattform für Entscheidungsträger und Multiplikatoren auf kommunaler Ebene
seit 2026
Im höheren Lebensalter können Mobilitätseinschränkungen, geringere Teilhabemöglichkeiten und fehlende familiäre Unterstützung den Zugang zu gesunder Ernährung deutlich erschweren. Gleichzeitig sind viele Senior*innen auf vorhandene Versorgungsangebote im direkten Wohnumfeld angewiesen. Damit sich ältere Menschen ausgewogen ernähren und ihre Selbstständigkeit möglichst lange erhalten können, braucht es eine gesundheitsförderliche Ernährungsumgebung im eigenen Stadtviertel oder in der Kommune.
Das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderte Projekt „GeSeKo-Map“ entwickelt hierzu einen interaktiven, digitalen Modell-Stadtplan, der kommunale Handlungsmöglichkeiten für eine gesunde Ernährungsumgebung älterer, von Armut betroffener oder bedrohter Menschen sichtbar macht. Ziel des Projekts ist es, kommunale Entscheidungsträger*innen, Multiplikator*innen und lokale Institutionen zu befähigen, nachhaltige Maßnahmen und Strukturen zur Förderung gesunder Seniorenernährung und zur Stärkung der Ernährungskompetenz im eigenen Quartier bzw. in der eigenen Kommune aufzubauen.
Die GeSeKo-Map soll fachfremde Akteur*innen auf kommunaler Ebene für die Bedeutung gesunder Seniorenernährung und die Problematik von Ernährungsarmut im Alter sensibilisieren und sie zu eigenem, zielgerichtetem Handeln befähigen. Davon profitieren letztlich auch die Senior*innen selbst durch niedrigschwellige, wohnortnahe Zugänge zu gesunder Ernährung.
In die Entwicklung des Tools, das als anschauliche Online-Präsentation mit interaktiver Stadtteilvisualisierung umgesetzt wird, werden Vertreter*innen der künftigen Nutzerschaft aus zwei sozial benachteiligten Quartieren aktiv einbezogen. Die bundesweite Verbreitung und Nachnutzung der frei verfügbaren „GeSeKo-Map“ wird über bestehende Netzwerke, Beratungsstrukturen und Interessensvertretungen gefördert.
